|
Montag, 19.12.2005 |
Problem Heimtierausweis - Impfung - Tätowieren
Wichtige Info an alle Zuchtwarte und Züchter (19.12.2005)
Seit der Einführung des Heimtierausweises ergeben sich in manchen Fällen Probleme mit der Impfung der Welpen vor der, für diesen Ausweis notwendigen genauen Markierung der Welpen.
Zunächst einmal ist festzustellen, dass die Tätowierung der Welpen durch den Zuchtwart den Anforderungen der genauen Identifizierbarkeit der Hunde auf jeden Fall genügt. Der Heimtierausweis muss also nicht für jeden Welpen ausgestellt werden. Es genügt auch der hergebrachte Impfpass, bei dem die Welpen auch ohne Tätowierung geimpft werden können. Der Heimtierausweis ist lediglich bei Grenzübertritten in der EU gefordert – muss also nicht mit jedem Welpen vom Züchter mitgeliefert werden!
Wenn der Züchter vom Tierarzt die Impfung im Heimtierausweis bestätigt haben möchte, ist folgende Regelung, wie bei dem Züchterseminar ausführlich dargelegt, vorgesehen:
- Der Zuchtwart tätowiert die nicht geimpften Hunde und trägt die Daten
zu dem Wurf auf einem gesonderten Formblatt ein.
- Mit diesem ausgefüllten Formblatt kann der Züchter die somit durch die Tätowierung
genau identifizierbaren Welpen durch seinen Tierarzt impfen lassen und sich den
Heimtierausweis für die Welpen ausstellen lassen.
- Der Tierarzt vermerkt auf dem vom Zuchtwart ausgefüllten Formblatt Datum und Art
der Impfung. Dieses vom Tierarzt unterschriebene Formblatt muss vom Züchter an
den Zuchtwart weiter geleitet werden.
- Erst wenn die Bestätigung der Impfung beim Zuchtwart eintrifft, kann dieser die
Wurfeintragungsunterlagen über den Landeszuchtwart an das Zuchtbuchamt abschicken.
Mit dieser Regelung ist allen Züchtern, die auf den Heimtierausweis Wert legen geholfen.
Dr. Herbert Meyer, Landeszuchtwart
|