Hallo, ich darf mich zunächst mal vorstellen, ich bin der Purzel, wobei mein eigentlicher Name Chef vom Brennberg ist und ich bei meinem Herrchen Alexander Götz mein Dackelleben genieße. Heute will ich Euch von einem tollen Abenteuer erzählen.
Es war Freitag, der 30. September, als morgens Herrchen nicht wie üblich aus dem Bett flog, sondern länger liegen blieb. Urlaub? Krank? Naja, dachte ich da musst du mal aufpassen was passiert. Und tatsächlich, plötzlich wurden Koffer und Rucksäcke gepackt und als dann mein Rucksack gepackt wurde, wusste ich, es geht auf die Jagd – in diesem Fall wie mir Herrchen sagte auf nette Stunden, gutes Essen und tollen Erlebnissen auf dem Vereinsausflug der Sektion Neckar-Enz.
Nachdem das Auto gepackt war fuhren wir Richtung Pfalz – Schönau im Dahner Felsen Land war das Ziel. Dort trafen wir abends meine Kumpels nebst Ihren Herrchen und Frauchen, zirka 15 an der Zahl. Der erste Abend stand voll im Namen der Pfälzer Gastfreundschaft und der guten Pfälzer Küche – wobei die, die mein Herrchen kennen, auch wissen, dass er sich hier selbst der nächste war – aber meinen Kumpels, Kalle, Jonas oder auch Caroline ging es nicht anders.
Nach einer für manchen kurzen Nacht, stand der zweite Tag ganz im Zeichen der Tricolore, wir besuchten das nahe gelegene Elsass. Grosse Bauten standen auf dem Programm. Toll, Fuchsjagd, aber nein, Herrchen lies mich Ihn nicht annehmen, und wollte die bessere Nase haben. Ich dachte mir: dann mach mal und bewachte in der Zeit, während die Zweifüsser den grossen Bau, genannt Simser Hof (Teil der berühmten Maginotlinie bei Bitche) annahmen, das Auto. Herrchen brachte allerdings keinen Balg mit – hättest Du mich mal machen lassen! Der Abend klang bei einem gemütlichen Elsässischen Abend aus.
Am dritten Tage besuchten wir ein Keschden-Feschd (Kastanien-Fest) in Annweiler – viel Trubel um eine Nussfrucht, die eigentlich eine Leibspeise der Sauen ist, doch die oder Frischlinge sah ich leider keine. Am vierten Tag ging es zum Abschluss an ein grosses Bäumchen (Gros Chene – Grosse Eiche) nähe Hagenau – ich nutze die Gelegenheit gleich um dies für mich anzunehmen.
Den Abschluss eines gelungen Ausflug genossen wir bei einem Elsässischen Mittagstisch. Zu Hause angekommen, musste ich mich, nachdem ich mich auch im Namen meiner Kumpels ausgiebig bei meinem Frauchen für die Reiseleitung bedankte, erst mal ein Schläfchen halten; immer auf der Hut, ob es nicht wieder zu einem Abenteuer geht.