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Samstag, 02.05.2009

Frühjahrswanderung der Sektionen
Neckar-Alb und Gäu-Schwarzwald

Am Morgen des 3. Mai 2009 strahlt die Sonne hell über dem Schwarzwald und der Schwäbischen Alb. Ein Tag wie gemacht für die Teckelfreunde der Sektionen Neckar-Alb und Gäu-Schwarzwald, denn es wurde zur gemeinsamen Frühjahrswanderung im Schwarzwald nahe Oberjettingen geladen.

Am Wanderparkplatz "Am Kühlen Berg" begrüßt Sektionsleiter Wilhelm Binder die Wanderer mit einem herzlichen Grüß Gott, eine schwierige Aufgabe, denn die aufgeregten Vierbeiner begrüßen sich auch gerade und das nicht eben leise.

Die Wanderung beginnt und führt uns vorbei am alten Jettinger Wasserturm, dem höchsten Punkt des Landkreises Böblingen und der Stadt Nagold, dessen Grenze hier verläuft. Links und rechts des Weges  leuchten frühlingsgelbe Löwenzahnwiesen vor dem Dunkel des Waldes.  Von hier aus kann man an klaren Tagen die Hornisgrinde oder sogar den Feldberg sehen. Wir haben zwar eine wunderschöne Aussicht aber für Hornisgrinde und Feldberg langt es nicht, man kann halt nicht alles haben. Den Wegesrand begrenzen oftmals die für die Gegend so typischen Hecken, bestehend aus Schlehe, Hasel, Heckenrose, Liguster, Rotem Hartriegel, Brombeeren und Himbeeren. Ein wichtiger Lebensraum für Vögel, Insekten und Kleinsäuger.

An einer Weggabelung kommen wir an einem hölzernen Arm vorbei, eine Tafel verrät uns, hier geschah vor über einhundertsechzig Jahren ein grausames Verbrechen. Eine Kräuterfrau wurde auf dem Heimweg ermordet und verscharrt. Ihre totenstarre Hand reckte sich aus der Erde und die Tat wurde so wieder offenbar.  Bei angenehmer Unterhaltung und warmen Temperaturen wandern wir weiter. An einer schattigen Stelle haben fleißige Helfer einen kleinen Sektempfang vorbereitet, der gerne angenommen wird. Für Menschen und Hunde ist die Pause sehr willkommen. Hier bietet sich auch die Gelegenheit für ein erstes Gruppenbild.

Weiter geht es an Feldern vorbei in den Wald. Von fern ziehen die ersten Regenwolken heran. An einem im Wald gelegenem Sportplatz dürfen die Hunde ihre gute Erziehung zeigen, sie müssen abliegen. Na, bitte, klappt ja wunderbar.  Die Wolken werden jetzt immer dichter und dunkler und wir haben noch ein gutes Stück Weg vor uns. Also jetzt zügig weiter wandern und das ganze noch bergauf. Als Hundebesitzer sind wir ja im Training. Der Schönheit des Waldes im Frühjahr schenkt jetzt wohl niemand mehr Beachtung, denn jetzt regnet es wirklich. Noch ein kleines Stück und dann nach einer letzten Koppel sind wir endlich da. Am Haus der Familie Schwerdtle, unter einem großen Vordach haben unsere fleißigen Helfer Biertische und Bänke aufgestellt, der Geruch von Gegrilltem kitzelt in der Nase. Die zwei- und vierbeinigen Wanderer sind hungrig und durstig. Aber als verantwortungsbewusste Hundebesitzer stellen wir unsere Bedürfnisse hintenan und kümmern uns erst um unsere Kerlchen. So und jetzt sind wir an der Reihe und lassen diesen Tag gemütlich bei einer Hocketse ausklingen. 

Herzlichen Dank an die Organisatoren und Helfer Günther Burkhardt, Alfons Winzenhörlein, Hans Betz,  Wilhelm Binder . Dank an die Familie Schwerdtle, die uns ihren Hof für die Hocketse zur Verfügung gestellt haben. Danke an die Kaffee- und KuchenspenderInnen und all jenen Helfern, die heute hier ungenannt geblieben sind für eine gelungene Wanderung und einen schönen Tag, für interessante Begegnungen und Gespräche.

Angela Schmid ( Schriftführerin Sektion Neckar-Alb/Tübingen)


 

 

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