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Freitag, 11.09.2009

Schweißprüfung ohne Richterbegleitung im Schwarzwald

SchwPoR/20 und SchwPoR/40 im Revier Nagold

Zum zweiten Mal im DWH fand am Samstag, dem 12.09.2009 eine Schweißprüfung ohne Richterbegleitung statt. Ausrichter war wie bereits im letzten Jahr die Sektion Gäu-Schwarzwald. Nachdem aber die SchwPoR 2008 "nur" auf der 20-Stunden-Übernachtfährte angeboten wurde, war die diesjährige SchwPoR 2009 sowohl als Prüfung auf der Übernachtfährte wie auch als erschwerte Prüfung auf der 40-Stunden-Fährte ausgeschrieben.

Die zum 01.01.2008 neu in die DTK-Prüfungsordnung aufgenommene Schweißprüfung ohne Richterbegleitung gilt nicht ohne Grund als eine der schwierigsten Schweißprüfungen. Das zu prüfende Gespann ist ganz auf sich alleine gestellt und muss in 90 Minuten am Stück sein und dabei mindestens zwei der fünf auf der Fährte liegenden Verweiserpunkte - kleine mit der Fährtennummer gekennzeichnete Holzscheiben - mitbringen. Im Gegensatz zur "normalen" Schweißprüfung verläuft die Fährte "naturnah", auch sind die drei Haken nicht mit den drei Wundbetten kombiniert. Gefordert sind also ganz besonders Fährtentreue (sonst werden die Verweiser nicht gefunden) und natürlich auch zielstrebiges Arbeiten ohne sich allzu sehr von Verleitungen ablenken zu lassen (sonst reicht am Ende die Zeit nicht aus).

Jeweils 3 Gespanne stellten sich auf der 20- und 40-Stunden-Fährte den hohen Anforderungen dieser Prüfung. Auf der 20-Stunden-Fährte kamen alle drei Gespanne - darunter zwei Anfänger - erfolgreich zum Stück. Tagessieger und damit SchwPoR/20-Sieger 2009 des DWH wurde der Rauhhaarteckel-Rüde Gauner vom Passmoor mit seinem Führer Peter Günthner, das Gespann bewältigte die Fährte in nur 19 Minuten und fand dabei alle fünf Verweiser. Auf dem zweiten Platz landete die bereits prüfungserfahrene und sehr erfolgreiche Hündin Vicki vom Queichtal vor der Kurzhaar-Zwergteckel-Hündin Qundry vom Erbprinz.

SchwPoR/40-Sieger 2009 wurde die Rauhhaarteckel-Hündin Yanni von Schloß Rosenau mit Gerhard Seibel mit 3 Verweisern in 51 Minuten vor Fee vom River Diner mit Hilde Kirn, die nach 81 Minuten mit 2 Verweisern zum Stück kamen. Der dritte Teckel auf der 40-Stunden-Fährte, Attila vom schwarzen Keiler FCI, fand zwar 2 Verweiser, kam jedoch leider nicht in der vorgegebenen Zeit von 90 Minuten zum Stück.

EröffnungDie Prüfung endete - wie sie begonnen hatte - am Sitz der Sektion im Vereinsheim des Vereins der Hundefreunde in Mötzingen. Nachdem sich alle Prüfungsteilnehmer und Gäste mit dem wie immer in Mötzingen reichhaltigen Mittagsbuffet gestärkt und die Formalitäten erledigt waren, wurde die Prüfung mit der Besprechung der Arbeiten und der Preisverleihung und Überreichung der Urkunden und Papiere beendet. Der besondere Dank der Prüfungsteilnehmer galt den Richtern Susanne Holzmann, Anja Haan und Markus Reuter, die sich bei dieser Prüfung mehr oder weniger untätig ziemlich in Geduld üben mussten und ganz besonders dem Prüfungsleiter Alfons Winzenhörlein für die hervorragende Organisation der Prüfung, die ein fester Bestandteil des Prüfungsangebots im DWH werden soll.

Wolfgang Herresthal
Fotos: Dieter Kirn u. Alfons Winzenhörlein

 

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